BUND Landesverband Saarland

Reihe: „Umwelt erleben, Natur verstehen, Arten erkennen“

Zum Tag des „Unkrauts“: Wildkräuter – stark im Geschmack, vielfältig in den Verarbeitungs- und Anwendungsmöglichkeiten

Foto: Angela Bloedorn

Mit allen Sinnen lernen wir am besten: Sehen, Hören, Riechen, Fühlen und Schmecken. Und wer etwas über nutzbare Wildpflanzen erfahren möchte, sollte deshalb hinaus in die Natur!
Wildkräuter sind keine nutzlosen Unkräuter. Ganz im Gegenteil ‒ es ist erstaunlich, was man mit „Unkraut“ alles Sinnvolles anstellen kann. Viele Wildkräuter, wie z.B. Löwenzahn, Brennnessel und Gänseblümchen, sind Heilpflanzen und schmecken zusätzlich hervorragend als Kräutersalz, Dressings, Saucen, Eintöpfe, Gebäck und vieles mehr. Mit ihren wertvollen Inhaltsstoffen sind sie außerdem eine hervorragende Ergänzung unserer Ernährung. Wer einmal Löwenzahn selbst geerntet und zu Salat verarbeitet, aus Brennnesseln Chips oder Eisweißpulver hergestellt hat, wird diese Pflanzen und Früchte immer wieder zweifelsfrei bestimmen und nutzbringend einsetzen können.

Der BUND Saar veranstaltet eine Exkursion zur Bestimmung und Nutzung von Wildkräutern. Nach dem gemeinsamen Entdecken und Sammeln werden die Teilnehmer auch ein Kräutersalz, zum Mitnehmen, selbst herstellen.

Für BUND-Mitglieder ist die Teilnahme kostenlos. Ein Unkostenbeitrag für Material an die Dozentin ist vor Ort zu entrichten. Da die maximale Teilnehmerzahl auf acht Personen begrenzt ist, bitten wir um eine verbindliche Anmeldung unter:
heike.sicurella(at)bund-saar.de
oder per Telefon 0681/813700 (Landesgeschäftsstelle BUND Saar)

Termin: 27.03.2021, 14:00-17:00 Uhr

Dozentin: Angela Bloedorn, Zertifizierte Kräuterexpertin/Natur-Coaching
Unkostenbeitrag für Material an die Dozentin: 3 €
Bitte mitbringen: ein Glas mit Schraubverschluss, Becher, Brettchen, Messer
Treffpunkt: Ruine Alexanderturm, Mimbach/Böckweiler

Parkplätze stehen am Wanderparkplatz Böckweiler zur Verfügung. Von hier aus ist der Turm über einen Feldweg in ca. 20 Minuten fußläufig zu erreichen.
 


Reihe: „Umwelt erleben, Natur verstehen, Arten erkennen“

Zum Tag des Baumes: Heimische Bäume und Hecken im Frühjahr – nährend, heilend, genussvoll

Foto: Angela Bloedorn

Die Bäume unserer Heimat sind ein echter Genuss für alle Sinne. Ob Waldmedizin, Baumkosmetik oder kulinarische Zubereitungen – es gibt viele Möglichkeiten, die Gaben, die Bäume und Hecken uns schenken, zu nutzen. Sie werden staunen, was unter anderem die Fichte und viele andere Baumarten an kulinarischen Finessen zu bieten haben.

Es wird sich lohnen, den Frühlingsbaum Birke, die kühlende Buche oder die kraftspendende Fichte näher zu betrachten und kennenzulernen. Auch der Weißdorn, mit seinen wertvollen Inhaltsstoffen und vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten, ist ein pflanzlicher Alleskönner!

Eine Exkursion, bei der die Teilnehmer die besonderen Eigenschaften der heimischen Bäume und Hecken entdecken. Als Abrundung der Veranstaltung kann ein Kräutersalz oder -Peeling, zum Mitnehmen, selbst hergestellt werden.

Für BUND-Mitglieder ist die Teilnahme kostenlos. Ein Kostenbeitrag für Material ist vor Ort an die Dozentin zu entrichten. Da die maximale Teilnehmerzahl auf acht Personen begrenzt ist, bitten wir um eine verbindliche Anmeldung unter:
heike.sicurella(at)bund-saar.de
oder per Telefon 0681/813700 (Landesgeschäftsstelle BUND Saar)

Sollte es zu mehr Anmeldungen kommen, kann die Veranstaltung an einem zweiten Termin wiederholt werden.

Termin: 24.04.2021, 14:00-17:00 Uhr

Dozentin: Angela Bloedorn, Zertifizierte Kräuterexpertin/Natur-Coaching
Unkostenbeitrag an die Dozentin: 3 €
Bitte mitbringen: ein Glas mit Schraubverschluss, Becher, Brettchen, Messer
Treffpunkt: Haus des Pfälzerwald-Verein Kirkel
 


Reihe: „Umwelt erleben, Natur verstehen, Arten erkennen“

Zum Tag des Baumes: Naturnaher Waldbau als Klimaschutzstrategie

Foto: BUND Saar c/o Heike Sicurella

Das Saarland liegt im Kernverbreitungsgebiet der Buche. Hier ist sie besonders vital und an ein weites Spektrum von Umweltfaktoren angepasst. Besonders in naturnahen Beständen sind Buchenwälder robust und können dem Klimawandel durchaus standhalten. Naturnähe bedeutet in unseren Laubwäldern eine Vielfalt an Arten und Altersklassen. Artenreichtum wiederum erhöht die Selbstregulation, die wesentlich höher ist als in naturfernen Monokulturen. Das Ansiedeln passender, z.B. trockenresistenter Arten, passiert von selbst. Deshalb ist die Förderung von naturnahen Beständen so wichtig für die Zukunft.

Informativer Spaziergang mit Revierförster Roland Wirtz durch den Quierschieder Frühlingswald zum Thema: „Waldwirtschaft im Spannungsfeld Naturschutz – Erholung – Ökonomie“.

Anmeldung unter: heike.sicurella(at)bund-saar.de
oder per Telefon 0681/813700 (Landesgeschäftsstelle BUND Saar)

Termin: 28.04.2021, 17:30-20:00 Uhr

Dozent: Roland Wirtz, Revierförster SaarForst
Bitte beachten: festes Schuhwerk tragen
Treffpunkt: Parkplatz Lauftreffhütte am Friedhof, Holzer Straße 132, 66287 Quierschied
 


Reihe: „Umwelt erleben, Natur verstehen, Arten erkennen“

Foto: Rote Mauerbiene c/o BUND RG Köllertal

Zum Tag der Biene: Workshop Insektenhotels bauen

Insektenschutz und Rettung für die Wildbienen ist in aller Munde. Was viele nicht wissen: mit einem nicht artgerecht gebauten Insektenhotel kann man den Insekten, die man schützen und beherbergen will, mehr schaden als nutzen. Viele, gerade trendmäßig verkaufte, Insektenhotels sind völlig ungeeignet und verletzen die Insekten beim Einzug oder locken ihre Fressfeinde für den Nachwuchs an! Und natürlich muss in der nahen Umgebung des Insektenhotels auch für ausreichend Futterquellen und Wasser gesorgt sein. Insektenhotel im sterilen, versiegelten Schottergarten geht gar nicht!

In diesem Workshop lernen Sie viel Wissenswertes über verschiedene Wildbienenarten und Insekten und können mit einfachen Mitteln eine nachhaltige Unterkunft und Brutstätte für Wildbienen und Insekten, zum Mitnehmen, selbst herstellen.

Für BUND-Mitglieder ist die Teilnahme kostenlos.

Für das Material wird ein Kostenbeitrag von 5 € erhoben.

Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Teilnehmer begrenzt. Anmeldung unter:
heike.sicurella(at)bund-saar.de  
oder per Telefon 0681/813700 Landesgeschäftsstelle BUND Saar

Termin: 20.05.2021 15.00 - 17.00 Uhr

Dozent: Peter Thomas
Bastelanleitung: Axel Haag
Unkostenbeitrag für Material: 5 €
Treffpunkt: Hahnenstraße 74, 66292 Riegelsberg
 


Reihe: „Umwelt erleben, Natur verstehen, Arten erkennen“

Zum Tag der Artenvielfalt: Käfer – die erfolgreichste Tiergruppe der Welt

Foto: BUND Saar c/o Dr. Martin Lillig

Vor etwa 300 Millionen Jahre krabbelten die ersten Käfer durch das Permzeitalter, also geologisch betrachtet, „kurz“ nachdem die Kohle entstanden war. Seither haben diese Insekten die gesamte Erde erobert. Besser: fast die gesamte Erde. In den Ozeanen und in den vergletscherten Gebieten der Pole und der Hochgebirge fehlen sie. Rund 380.000 Arten sind heute der Wissenschaft bekannt. Ein Vielfaches dieser Zahl an unentdeckten wird vermutet.

Ständig werden neue Arten wissenschaftlich beschrieben und somit bekannt gemacht. Häufig sind dies tropische oder subtropische Arten. Die Insekten, und damit auch die Käfer, des Amazonastieflands, vor allem die der Baumkronen, sind noch immer nahezu unbekannt. Aber auch in unserer Nähe ist noch lange nicht alles erforscht. So sind die Länder am Mittelmeer, Jordanien oder Oman noch voller Überraschungen. Wer glaubt, in Deutschland würden keine „neuen“ Arten mehr gefunden, der irrt. Zum einen werden auch hier bislang unbekannte Arten entdeckt. Sie verstecken sich in der Regel durch ihre enorme Ähnlichkeit unter den bekannten und werden manchmal eher zufällig durch genetische Analysen als eigene Arten entlarvt. Zum anderen gibt es keine starren Artengemeinschaften. In einer Landschaft kommen und gehen die Arten. Gründe können (1) in der Konkurrenz der Arten untereinander oder (2) in einer Veränderung der Lebensräume, beispielsweise durch Nutzungswechsel oder klimatische Veränderung liegen, oder (3) durch Verdriftung durch Wasser und Wind oder Verschleppung geschehen.

Die meisten Käfer leben in den Tropen. In Deutschland sind es rund 6.500, im Saarland fast 3.500 Arten. Einige von ihnen werden wir während der Exkursion zu diesen faszinierenden Insekten aufspüren.

Anmeldung unter: heike.sicurella(at)bund-saar.de
oder per Telefon 0681/813700 (Landesgeschäftsstelle BUND Saar)

Termin: 22.05.2021, 14:00-16:30 Uhr

Dozent: Dr. Martin Lillig
Bitte mitbringen: Botanikerlupe (ab 10facher Vergrößerung), falls vorhanden

Treffpunkt: Haus Eckert, Jabacher Straße 87, Lebach
 


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