Presseerklärung Nr. 13/2015

Foto v.l.: Christoph Hassel, Landesvorsitzender BUND Saar, Dr. Harald Egidi, Leiter Nationalpark, Thomas Finkler, Gemeinde Nonnweiler, Umweltminister Reinhold Jost

Eröffnung BUND-Wildkatzenstele am 05.05.2015
Nationalpark wirft seine Schatten voraus


Noch vor der Eröffnung des länderübergeifenden Nationalparks Hunsrück-Hochwald an Pfingsten 2015 leistete der BUND Saar einen ersten Beitrag zum Gelingen des Parks: Eine Stele in Form eines Baumes informiert seit dem 5. Mai in der Nähe des Keltendorfs bei Otzenhausen über viele Aspekte rund um die Wildkatze, dem Symboltier des zukünftigen Nationalparks.

Seit Jahren erforscht der BUND Saar die heimischen Wildkatzen. So konnte das seltene Raubtier im Saarland an einigen Stellen nachgewiesen werden, wo es zuvor unbekannt war. Ein Schwerpunkt war die Erforschung der Genetik der Verwandten unserer Hauskatzen im Rahmen des bundesweiten Projekts „Wildkatzensprung – Wiedervernetzung der Wälder Deutschlands“, das vom Bundesamt für Naturschutz im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert wird.

An einer in Form eines Baumes gestalteten Stele informieren Tafeln über die Wildkatze. So werden die Unterschiede zur Hauskatze ebenso thematisiert wie das Familienleben, ihre Nahrung und ihre Feinde. Auch die Bedrohungssituation für die Wildkatze ist Thema der Stele. Außerdem berichtet die Stele von den Aktivitäten des BUND zur Förderung der Wildkatze.

„Wir freuen uns, einen ersten Beitrag für den zukünftigen Nationalpark leisten zu können. Wir freuen uns auch über die Wahl der Wildkatze zum Symboltier des Parks. Denn hier geht es ihr noch gut. Und wo es der Wildkatze gut geht, finden auch zahlreiche andere Tierarten günstigen Lebensraum“, so Christoph Hassel, Landesvorsitzender des BUND Saar.

"Ich danke dem BUND für seine Initiative, mit der Stele auf eine die Region prägende Tierart hinzuweisen. Die Wildkatze wurde nicht umsonst zum Symboltier des neuen Nationalparks ausgewählt. Wir dürfen dabei nicht vergessen, dass es sich um eine bedrohte Tierart handelt. Projekte, wie die des Nationalparks sind für ein Überleben der Wildkatze wichtig, aber alleine nicht ausreichend. Es bedarf Anstrengungen auf ganzer Fläche, um ihr Überleben in unserer Kulturlandschaft zu sichern. Hier kommt der im Saarland praktizierten naturnahen Waldwirtschaft eine besondere Bedeutung zu", so Reinhold Jost, Umweltminister des Saarlandes.

Der Leiter des zukünftigen Nationalparks, Dr. Harald Egidi, freute sich ebenfalls über die Stele. „Der Nationalpark ist ein für die Wildkatze besonders bedeutender Lebensraum. Somit war die Wahl der Wildkatze zum Symboltier für den Park genau richtig“.

Weitere Informationen erteilt die Landesgeschäftsstelle des
BUND Saar
Evangelisch-Kirch-Straße 8
66111 Saarbrücken
Tel. 0681 813700
info@bund-saar.de



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