Saarland hat Nationalpark

Foto: Michael Grittmann

An Pfingsten 2015 wurde der länderübergreifende Nationalpark Hunsrück-Hochwald eingeweiht. Die gemeinsame Eröffnungsfeier von Rheinland-Pfalz und Saarland fand am Pfingstsamstag am Erbeskopf statt. Die Ministerpräsidentinnen der beiden beteiligten Bundesländer, Dreyer und Kramp- Karrenbauer, ihre verantwortlichen Minister und Bundesumweltministerin Barbara Hendricks sowie die Leiterin des Bundesamts für Naturschutz, Beate Jessel, waren bei der Grundsteinlegung zugegen. Saarlands Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer betonte am Rande der Feierlichkeiten in einem Fernsehinterview die Hoffnung auf einen Schub für die Tourismusindustrie und die regionale Wirtschaft.

Dies ist unzweifelhaft ein wichtiger Aspekt für die Akzeptanz eines Nationalparks innerhalb der ortsansässigen Bevölkerung. Kramp- Karrenbauers Äußerung entbehrte jedoch Gedanken zum Naturschutz, für den ein Nationalpark in erster Linie steht.

In Otzenhausen fand die Feier am Pfingstsonntag im Keltendorf statt. Nach einem ökumenischen Gottesdienst informierten zahlreiche Aussteller, darunter der BUND Saar, über Natur- und Umweltschutz oder über die hier einst lebenden Kelten.

Bei mehreren geführten Exkursionen konnten sich die Besucher über den Nationalpark betreffende Naturschutzthemen informieren. So bot der BUND Saar zwei sehr gut besuchte Wanderungen an, eine bewegte sich auf den Spuren der Wildkatze, die andere zu den Gewässern des Parks.

Der Nationalpark ist auf seinen etwa 100 km2, etwa 10% der Fläche liegt im Saarland, gekennzeichnet durch alte Buchen- und Lindenwälder sowie ausgedehnte Moorlandschaften. Zudem wird er in Teilen derzeit noch von Nadelwäldern beherrscht. Ein Ziel des Nationalparks ist es, in den nächsten 30 Jahren die Umwandlung eines Wirtschaftswaldes zu einem urwaldähnlichen Gebiet zu schaffen. Hierzu werden die bestehenden Nadelwälder zu Laubwäldern umgewandelt.
                        



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