BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland


Presseerklärung Nr. 09/2017

Foto: BUND Saar

BUND Saar fordert: „Raus aus der Massentierhaltung!“

Saarbrücken: „Raus aus der Massentierhaltung!“ mit dieser Botschaft wenden sich heute Gruppen des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) bundesweit an die Vertreter verschiedener Parteien und an die künftige Bundesregierung.

Auch Aktivisten und Aktivistinnen vom BUND Saar, teils in Tierkostümen und mit Schildern und Bannern, beteiligten sich an dem Aktionstag zur BUND-Kampagne „Klasse statt Masse!“ mit einer Protestaktion für eine ökologischere Ausrichtung der Landwirtschaft auf dem Ludwigsplatz in Saarbrücken.

"Sie spiegelten damit einen gesellschaftlichen Konsens wider, nämlich dass Massentierhaltung schon längst nicht mehr akzeptiert wird – und zwar vom weit überwiegenden Teil der Bevölkerung. Nur die Politik lässt noch immer auf sich warten. Mit der Aktion soll der zukünftigen Regierung gezeigt werden, dass sie die Wähler auf ihrer Seite hat, wenn sie die Massentierhaltung endlich beendet", so Caroline Jung vom Landesvorstand des BUND Saar.

Die neue Bundesregierung müsse einen Weg zum Ausstieg aus der industriellen Massentierhaltung im Koalitionsvertrag festlegen. Der BUND fordert als Sofortmaßnahmen unter anderem eine gesetzliche Pflicht zur Haltungskennzeichnung tierischer Produkte, ein Verbot von Reserveantibiotika in der Tierhaltung und ein Ende des Küken-Schredderns, also ein Tötungsverbot männlicher Küken.


Caroline Jung,
Beisitzerin Landesvorstand BUND Saar
mobil: 0176 / 201 265 64



Weitere Informationen
Zur Forsa-Umfrage im Auftrag des BUND:
Zu Massentierhaltung und den Forderungen des BUND: https://www.bund.net/massentierhaltung/

Zu einer Online-Protestaktion des BUND gegen Massentierhaltung: https://aktion.bund.net/raus-aus-der-massentierhaltung

Quelle: http://www.bund-saar.de/presse/presseerklaerungen_landesverband/2017/presseerklaerung_nr_092017/