BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland


18. März 2015

BUND Saar begrüßt Untersuchungsausschuss Grubenwasser Transparenz schaffen - alle Fakten müssen auf den Tisch Keine Vorzugsbehandlung für die RAG

Der BUND Saar begrüßt die Einrichtung eines Untersuchungsausschusses zur Grubenwasserhaltung im Saarland, der am heutigen Mittwoch im saarländischen Landtag beschlossen werden soll. Viele Fragen im Zusammenhang mit der bereits laufenden Teilflutung und den weiterhin geplanten Grubenflutungen sind noch offen und müssen geklärt werden.

Für den BUND ist dabei von besonderem Interesse die Frage, auf welcher fachlichen/wissenschaftlichen Grundlage die Landesregierung zu der Einschätzung gekommen ist, dass die laufende Flutung keine Gefahr für die Umwelt darstelle. Zu klären wäre auch Frage, ob bei der Genehmigung der Teilflutung die unter Tage eingesetzten PCB-haltigen Betriebsstoffe und sonstigen Bau- und Versatzstoffe bekannt und auch berücksichtigt wurden.

„Es darf für die RAG hier keine Vorzugsbehandlung geben. Alle Fakten müssen auf den Tisch und Transparenz für die Öffentlichkeit geschaffen werden. Die erhoffte Kostenreduzierung für die RAG durch Einstellung der Grubenwasserhaltung von jährlich 17 Millionen Euro darf nicht zu Lasten der Umwelt und der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger gehen“, so Christoph Hassel, Landesvorsitzender BUND Saar.

Der BUND Saar hält an seiner Forderung fest, dass die laufende Teilflutung gestoppt werden muss. Auch um zu verhindern, dass damit Fakten geschaffen werden, die nicht mehr zurückgeholt werden können und womöglich eine Umweltgefahr darstellen.


(Christoph Hassel)
Landesvorsitzender


Quelle: http://www.bund-saar.de/nc/presse/presseerklaerungen_landesverband/detail/browse/5/artikel/bund-saar-begruesst-untersuchungsausschuss-grubenwasser-transparenz-schaffen-alle-fakten-muessen-a/