BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland


12. Januar 2015

Aus dem Saarland mit dem Bus nach Berlin Aufruf zur Großdemo „Wir haben es satt“ am 17.01.2015 BUND Saar bietet kostengünstigen Bustransfer an

Aus dem Saarland mit dem Bus nach Berlin
Aufruf zur Großdemo „Wir haben es satt“ am 17.01.2015
BUND Saar bietet kostengünstigen Bustransfer an

Der BUND Saar ruft zur Teilnahme an der großen Demonstration „Wir haben es satt“ zur Grünen Woche am 17.01.2015 in Berlin auf, die vom BUND und vielen anderen Verbänden und Vereinen organisiert wird.

Der BUND Saar bietet hierzu einen kostengünstigen Bustransfer am 16.01.2015 ab Saarbrücken nach Berlin (und zurück) an. Der Bus startet am 16.01.2015 um 23.30 Uhr am Busbahnhof am Saarbrücker Hauptbahnhof. Zurück geht es am 17.01.2015 um 15.30 Uhr ab Berlin. Eine verbindliche Anmeldung ist in der Landesgeschäftsstelle des BUND Saar unter Tel.: 0681/813700, Mail: gabi.vogel@bund-saar.de notwendig.

„Wir demonstrieren in Berlin für eine ökologischere Landwirtschaft ohne Massentierhaltung und Gentechnik auf den Äckern. Eine bäuerliche Landwirtschaft verdient unseren Respekt und Wertschätzung. Sie ist ein wichtiger Beitrag zur Ernährungssouveränität. Mit dieser Demo wollen wir zusammen mit vielen tausend Menschen aus ganz Deutschland ein kraftvolles Zeichen setzen“, so Christoph Hassel, Landesvorsitzender des BUND Saar.

Die Agrarindustrie ist unverändert auf dem Vormarsch: Konzerne wie Monsanto, BASF und Syngenta untergraben die Saatgutvielfalt und bringen ständig weitere Gentech-Sorten auf den Markt. Überall entstehen neue Tierfabriken, in denen Millionen von Tieren in qualvoller Enge leben und regulär mit Antibiotika behandelt werden. Fleisch wird vielfach exportiert, doch die Gülle bleibt in Deutschland und verunreinigt unser Grundwasser. Bäuerliche Betriebe leiden unter den Dumpingpreisen der Discounter und unter den immer höheren Bodenpreisen. Statt dafür zu sorgen, dass wir gutes Essen aus der Region zu fairen Preisen für Bäuerinnen und Bauern erhalten, trimmt die Bundesregierung die Agrarindustrie auf Massenproduktion für den Weltmarkt.

Mit dem Handelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA versprechen uns Politiker und Wirtschaftsvertreter in der EU und den USA mehr Wachstum und Arbeitsplätze. Sie wollen mehr Marktfreiheit und mehr Rechte für Konzerne. Dafür sollen Verbraucherschutz- und Umweltstandards schrumpfen. Mithilfe privater Schiedsgerichte, einer Angleichung der Standards auf kleinstem gemeinsamen Nenner und mehr Mitsprache der Industrie bei Gesetzen könnten uns Hormon- und Klonfleisch und mehr Gentechnik serviert werden – durch die Hintertür, ohne Kennzeichnung.

(Christoph Hassel)
Landesvorsitzender


Quelle: http://www.bund-saar.de/nc/presse/presseerklaerungen_landesverband/detail/artikel/aus-dem-saarland-mit-dem-bus-nach-berlin-aufruf-zur-grossdemo-wir-haben-es-satt-am-17012015/