Presseerklärung Nr. 24/08
Saarbrücken, 04. September 2008
BUND Saar unterstützt Aktionsmonat für Kühlgeräte Stromfresser aussortieren und durch effizient Geräte ersetzen Liste sparsamer Geräte beim BUND Saar erhältlich Der BUND Saar unterstützt den Aktionsmonat für Kühlgeräte der höchsten Effizienzklasse A++, den der BUND zum Auftakt der internationalen Funk-ausstellung in Berlin gestartet hat. Der BUND konnte MediMax, Electronic Partner (EP), Innova, Quelle, Neckermann und Otto dafür gewinnen, vom 29. August bis zum 29. September insgesamt rund 30 A++-Kühlgeräte-modelle zum Teil günstiger anzubieten, bzw. Altgeräte beim Kunden kos-tenlos abzuholen. Der Austausch von alten Kühlschränken lohne sich: Die effizienten A++-Geräte verbrauchten bis zu 50 Prozent weniger Strom als Modelle der Klasse A. Zuvor deckte der BUND Schwachstellen in den Sor-timenten von Handelsketten auf. Die meisten der angebotenen Geräte lagen in der technisch veralteten Energieeffizienzklasse A.
Der Stromverbrauch muss schnell gesenkt werden. Hierzu brauchen wir eine rasche und effektive Anwendung energieeffizienter Geräte. Nur so kann die Bundesregierung ihr Ziel noch erreichen, den CO2-Ausstoß bis 2020 um 40 Prozent im Vergleich zu 1990 zu verringern.
Um die Anschaffung effizienter Elektrogeräte für Verbraucher attraktiver zu machen, müsse ein Marktanreizprogramm für besonders effiziente Geräte auf den Weg gebracht werden. Denn die energieeffizienten A++-Geräte kosten oft das Doppelte bis Dreifache der energieverschwendenden Billig-angebote. Insbesondere führen niedrige Stückzahlen bei den effizienten Geräten zu überhöhten Preisen.
„Wenn wir unser Klima schützen wollen, müssen wir unsere Stromfresser aussortieren und durch hocheffiziente Geräte ersetzen. Und diese Geräte der neuen Generation müssen auch für Geringverdiener bezahlbar sein“, so Christoph Hassel, stellvertretender Vorsitzender des BUND Saar.
Eine Liste mit allen Angeboten und weitere Entscheidungshilfen für den Kauf finden interessierte Bürgerinnen und Bürger im Internet unter www.bund.net/kuehlgeraete oder unter www.bund-saar.de. Als weiteren Service kann die Liste im Haus der der Umwelt in der Saarbrücker Evange-lisch-Kirch-Straße 8 abgeholt werden oder auf Wunsch auch zugeschickt werden.
Christoph Hassel, Stellv. Landesvorsitzender BUND Saar
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21.08.08: Presseerklärung 22/08:
Nanotechnik wird immer mehr zum Risikospiel
BUND fordert Moratorium bei Lebensmitteln und Kosmetika
Breyer: Anwendung ohne Risikobewertung unverantwortlich
Auch im Saarland breitet sich die Anwendung der Nanotechnologie immer weiter aus. Dabei ist bis heute noch nicht eindeutig definiert, welche Teilchengröße dies genau ist, wie sich diese Teilchen auf Natur und Umwelt auswirken und wie sie auf die Menschen wirken.
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20.08.08: Presseerklärung 21/08:
Pikrinsäure nicht nur in Schulen und Apotheken
BUND: Keine Sprengungen in Schulhöfen
Mittlerweile hat auch das Saarland gemerkt, dass die gefährliche Pikrinsäure im Chemieunterricht verwendet werden kann und oft unbeachtet in Chemikalienschränken rumsteht. Dies meist in geringen Mengen. Größere Mengen Pikrinsäure werden aber in Metallbetrieben verwendet, dort wo auch ein metallurgisches Labor vorhanden ist oder vorhanden war. Hier wird Pikrinsäure zum Ätzen von Metallen, zur Kenntlichmachung der Oberflächen, Schliffbildern u.ä. verwendet.
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10.07.08: Presseerklärung 20/08:
Diskussion um Laufzeiten von Atom-Altkraftwerken: Mörsdorf wird erster saarländischer Atomminister;
BUND sieht energiepolitische Geisterfahrer am Werk
Der saarländische Minister Mörsdorf hat sich wiederholt öffentlich für Laufzeitverlängerungen von Atom-Altanlagen ausgesprochen. Angesichts des neuen Störfalls in einem französischen Atomkraftwerk muss der BUND Saar dazu Stellung nehmen:
"Nachdem Herr Mörsdorf sich schon in Sachen Klimakillerkraftwerk Ensdorf vergaloppiert hatte und dieses gigantische Kohlekraftwerk von 1600 Megawatt als Verbesserung des Klimaschutzes gepriesen hatte, sieht er jetzt das klimapolitische Heil in der Verlängerung der Laufzeiten der Atom-Altanlagen. Damit geht die energiepolitische Geisterfahrt der Landesregierung weiter. Der Minister Mörsdorf zeigt hier wieder eine größere Nähe zur Energiewirtschaft als zum Umwelt- und Naturschutz. Daher wird er für uns zum Atomminister", so Joachim Götz, Landesvorsitzender des BUND Saar.
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11.06.08: Presseerklärung 19/08:
MfU legt jetzt Lagebericht 2006 für Abwasser vor;
BUND: Lagebericht soll EU-Kommission täuschen;
Hauptgewässerverschmutzer bleiben ungeschoren, nur die Kleinen werden hierzulande gehängt
Der BUND Saar fordert seit über einem Jahr vom saarländischen Ministerium für Umwelt (MfU) die Vorlage des rechtlich vorgeschriebenen Lageberichts zur Situation der kommunalen Abwasserbeseitigung im Saarland. Der letzte vorgelegte Lagebericht war für das Jahr 2004, der Lagebericht 2006 wurde erst jetzt veröffentlicht.
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29.05.08: Presseerklärung 18/08:
BUND Saar kritisiert Wirtschaftsminister Rippel
Klimapolitische Geisterfahrt der Landesregierung geht weiter
BUND fordert: Kein Großkraftwerk in Ensdorf
"Die saarländische Landesregierung setzt ihre klimapolitische Geisterfahrt fort", so kritisiert der BUND Saarland die jüngsten Äußerungen des CDU-Wirtschaftsministers Rippel, der sich nach einem Bericht der Saarbrücker Zeitung bei einer Veranstaltung in Schwalbach für den Bau eines 800-MW-Steinkohlekraftwerks in Ensdorf ausgesprochen hat.
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23.05.08: Presseerklärung 17/08:
Lärm in der Schule, Lärm im Kindergarten
BUND Saar bietet konkrete Hilfe an
Modellobjekte gesucht
Der BUND Saar bietet exemplarisch konkrete Hilfe für Schulen und Kindergärten an. Wo es besondere Lärm-Belastungen gibt, wollen wir konkrete qualifizierte Messungen der Nachhallzeiten entsprechend der DIN anbieten. Messergebnisse werden dokumentiert und Vorschläge zur Verbesse-rung der Raumakustik werden den Betroffenen an die Hand gegeben. Nach entsprechenden Maßnahmen werden Kontrollmessungen durchgeführt, um auch die Wirksamkeit der Maßnahmen zu dokumentieren.
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20.05.08: Presseerklärung 16/08
DAS ABENTEUER GEHT WEITER ....
Schmetterlingszählung am 24. und 25. Mai
BUND Saar sucht freiwillige Schmetterlingszähler
Aufruf zum Schutz der Schmetterlinge
Der Schutz der Biodiversität ist zur Zeit in aller Munde. Nicht nur wegen der in Bonn stattfindenden 9. UN-Naturschutzkonferenz. Wie notwendig schnell durchzuführende Artenschutzvorhaben sind, erkennen wir, wenn wir offenen Auges über Wiesen und durch Wälder gehen. Manche Arten bekommen wir immer seltener zu Gesicht. Bereits vier von fünf Tagfalterarten stehen auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten in Deutschland. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Saarland, ruft daher mit seiner Aktion "Abenteuer Faltertage" zum Schutz der Schmetterlinge auf. Mit einer großen Zählung will sich der Naturschutzverband einen Überblick verschaffen, wo welche Schmetterlinge vorkommen - und wo nicht. Die Ergebnisse liefern die Grundlagen für einen verbesserten Schutz dieser bedrohten Tiergruppe. Die "Schmetterlingsinventur" findet zum 4. Mal statt. Die Saison endet am 31. Oktober. Höhepunkt der Zählungen werden die Internationalen Faltertage am 24./25. Mai 2008 sein, parallel zur 9. UN-Naturschutzkonferenz.
Es werden zehn leicht erkennbare Arten gezählt. Im Blickpunkt stehen Schwalbenschwanz, Tagpfauenauge, Distelfalter, Admiral, Aurorafalter, Landkärtchen, Trauermantel, Kleiner Fuchs, Schachbrett- und Zitronenfalter. Im vergangenen Jahr wurde das Tagpfauenauge am häufigsten gemeldet, gefolgt vom Zitronenfalter und dem Admiral.
Zur Teilnahme aufgerufen sind alle, ob jung und alt, die gerne in der Natur draußen sind und das Angenehme mit der interessanten Nebenbeschäftigung verbinden wollen, sich um das Wohl der Falter zu kümmern. Gezählt werden kann im eigenen Garten, im Park oder in der freien Natur, ob beim Spazier-gang oder Hunde "Gassi-Führen". Ein besonderes Wissen über Schmetterlin-ge ist dabei nicht erforderlich. Alle nötigen Informationen und der Fragebogen für die Zählung können kostenlos beim BUND bestellt werden.
Mit der Aktion "Abenteuer Faltertage" will der BUND möglichst viele Menschen für Schmetterlinge und ihren Schutz begeistern. Denn was ist schon ein Som-mertag ohne das "Gaukeln" der Schmetterlinge, den Gesang der Vögel oder das "Fideln" der Grillen. Schmetterlinge im eigenen Garten oder in der Natur zu beobachten ist etwas ganz Tolles, hat etwas Beruhigendes und Erholsames an sich. Doch leider wird dieses Vergnügen immer seltener, stehen die Schmetterlinge doch zunehmend für den Verlust von Artenvielfalt. Sie zeigen uns, dass es mit den weltweiten Bemühungen zum Schutz der Biodiversität schlecht bestellt ist.
"Der BUND setzt sich mit seinen Bemühungen um eine ökologische Landwirtschaft, den Erhalt von vielfältigen Naturräumen und die Verringerung von Giften für eine Umwelt ein, in der sich Schmetterlinge, andere Tiere und Pflanzen und nicht zuletzt auch der Mensch wohl fühlen können. Wir setzen uns dafür ein, dass auch im Saarland die Bemühungen personell und finanziell gestärkt werden müssen.", so Steffen Potel, Schmetterlingsexperte des BUND Saar.
Wer im eigenen Garten, zum Beispiel durch die Wahl der richtigen Pflanzen, bessere Lebensbedingungen für Schmetterlinge schaffen will, findet Informationen dazu in der BUND-Broschüre "Schmetterlinge schützen". Die Broschüre sowie Informationen und Fragebögen für die Zählung sind kostenlos beim BUND Saar (Ev.-Kirch-Straße 8, 66111 Saarbrücken, Telefon 0681/813700) oder im Internet unter www.abenteuer-faltertage.de erhältlich. Weitere Informationen zu Schmetterlingen unter www.abenteuer-schmetterling.de. Kontakte zu anderen Schmetterlingsinteressierten können Sie auf Nachfrage über die Landesgeschäftsstelle des BUND knüpfen.
Christoph Hassel, Dipl.-Geogr.
Stellv. Landesvorsitzender BUND Saar
Für Rückfragen und weitere Informationen (auch Bildmaterial) zu "Abenteuer Schmetterling" stehen Steffen Potel und Martin Lillig von der Landesgeschäftstelle zur Verfü-gung (Tel.: 0681/ 813700, eMail:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
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07.05.08: Presseerklärung 15/08:
BUND Saar zu saarländischem Aufforstungsprogramm
Mehr Klimaschutz durch Vorratsanreicherung
Keine Energiepflanzen zu Lasten von Nahrungsmitteln
Vor kurzem hat das saarländische Umweltministerium als eine Maßnahme zum Klimaschutz ein Aufforstungsprogramm mit dem offiziellen Titel "Kohlendioxid-Senke und,Minderung durch Neuaufforstung und Energiewald-pflanzung" bei Neunkirchen-Münchwies gestartet. Die SZ berichtete ausführlich darüber. Im Jahr 2007 wurde vom saarländischen Umweltminister groß angekündigt, dass der saarländische Wald dabei in den nächsten 10 bis 15 Jahren um 5000 Hektar wachsen soll, rechnerisch also jeden Tag einen guten Hektar.
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29.04.08: Presseerklärung 14/08:
Millionenverluste beim EVS, Im Westen nichts Neues
Gemeinden zahlen weiter!, Bekannt
Geltendes Recht wird missachtet, Ebenfalls nichts Neues
BUND mahnt strukturelle Änderungen an. Hosen runter!
Über die Fehlentwicklungen des Entsorgungsverbandes Saar (EVS) hat sich der BUND Saar die letzten Jahre ausführlich zu Wort gemeldet, nachzulesen auf der Homepage (www.bund-saar.de). Geändert hat sich beim EVS nichts, wenn man die aktuellen Schlagzeilen von heute sieht. Die Verbandsversammlung hat heute einer Gebührenerhöhung zugestimmt. Ändern wird sich dadurch aber nichts. Die Fehlentwicklungen werden weitergehen.
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